Hannes Weninger

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Weninger: Leben mit der Krise ermöglichen

Auf Antrag der SPÖ findet am 16. April eine Sondersitzung des NÖ Landtages zur aktuellen COVID-19-Pandemie statt. Landtagsabgeordneter Hannes Weninger begründet seinen Vorstoß mit der Notwendigkeit, die in den letzten Wochen verordneten Maßnahmen auf Sinnhaftigkeit, Fairness und vor allem auf ihre sozialen Auswirkungen zu überprüfen. „Wie diszipliniert ein überwiegender Großteil der Bevölkerung mit der notwendigen sozialen Distanz, Ausgangsbeschränkungen und schwierigen beruflichen Sondersituationen umgehen, ist ebenso bewundernswert, wie die zahlreichen Hilfsdienste in den Gemeinden“, so Weninger.

Es häufen sich jedoch die Meldungen aus den Gemeinden, dass mit der Fortdauer der Einschränkungen immer mehr Spannungen entstehen. Das geht von Konflikten innerhalb von Familien, über Anpöbelungen in Supermärkten und auf der Straße, über den Streit um Schutzmasken und Desinfektionsmittel bis hin zu Drohungen gegenüber Ausflüglern und Spaziergängern. Selbstverständlich muss die Ansteckungsgefahr mit allen Mitteln verhindert werden. Wir müssen aber neben der größtmöglichen wirtschaftlichen und sozialen Absicherung auch ein Leben mit der Krise ermöglichen.

Wenn sichergestellt ist, dass sich die Menschen an die Vorgaben halten, sollten Spielplätze, Parks und kleine Geschäfte schrittweise, aber mit begrenzter Frequenz, bald wieder geöffnet werden. „Was in Trafiken und Apotheken gut funktioniert, kann auch im Blumengeschäft, in der Buchhandlung und beim Friseur gehen. Da geht es um Lebensqualität, um Arbeitsplätze und auch um Akzeptanz“, so Weninger. Es wird jedoch an uns allen liegen, ob wir uns konsequent an die Vorgaben halten und auch ein Herz für unsere Mitmenschen haben.

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