Hannes Weninger

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Weninger: I wer’ narrisch!

Sportbetrieb ohne Publikum, Kantine, Sponsoren, Tombola und Spenden werden die meisten Amateurvereine nicht lange durchhalten. Statt die Menschen zum Aufenthalt im Freien und aktiven Sport zu animieren, werden unsere vielen kleine Sportvereine in den finanziellen Ruin getrieben.

Im „Sportland Niederösterreich“ müssen Fußball und alle anderen Sportarten möglich bleiben. Deshalb fordert LAbg. Hannes Weninger klare und einheitliche Regeln statt einem „Kick-Lockdown“: Fixkosten erstatten, 30 Prozent der Stadionkapazität für Publikum zulassen, Kantinenbetrieb bis 30 Minuten nach Spielende zulassen, 1.500 Euro Soforthilfe wenn sich ein Geisterspiel nicht vermeiden lässt.

Und für die, die selten am Platz sein: Unsere Sportplätze sind – leider – selten so besucht, dass eine auf dem anderen pickt. Die UEFA-Regelung mit 30 Prozent Zuseher der jeweiligen Stadionkapazität wäre auch für dem Amateurbetrieb akzeptabel. Mit Hygiene, Abstand, Maske, Registrierung und guten Willen muss die Meisterschaft von der U6 bis zur Kampfmannschaft möglich sein – in allen Sportarten.

Als Präsident der Jugendhauptgruppe Südost des NÖ-Fußballverbandes sieht er vor allem die Nachwuchsarbeit gefährdet. „Die Vereine bringen so viel Herzblut in die Kinder- und Jugendarbeit ein. Das darf nicht durch nicht nachvollziehbare politische Entscheidungen gefährdet werden“, so Weninger.

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