Hannes Weninger

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Türkis-grüner Heimatbonus ist völlig schräg

Weninger/Drechsler: Türkis-grüner Heimatbonus ist völlig schräg und nicht nachvollziehbar

Als völlig schräg, nicht nachvollziehbar und kurzsichtig bezeichnet LAbg. Hannes Weninger den „Heimatbonus“ im türkis-grünen Steuerpakt. Was als Klimabonus verkauft wird, ist völlig intransparent und trägt nichts zur Förderung des öffentlichen Nahverkehrs bei.

Konkret nennt der SPÖ-Abgeordnete ein Beispiel aus seiner Heimatgemeinde Gießhübl im Bezirk Mödling. „Im Hagenauertal, einer beliebten Wohnstraße zwischen Gießhübl und Hinterbrühl, wird nie ein Bus fahren. Warum die Bewohner der Hagenauertalstraße mit ungeraden Hausnummern 167 Euro und ihre Nachbarn gegenüber nur 133 Euro bekommen, kann mir niemand erklären“, fordert Weninger ein zurück an den Start.

Von ähnlichen Kuriositäten berichtet auch die Mödlinger Vizebürgermeisterin Silvia Drechsler. So werden die AnrainerInnen in der Vorderbrühl auf der Mödlinger Seite mit 133 Euro abgespeist, während die Bewohner auf der gegenüberliegenden Straßenseite auf Hinterbrühler Gemeindegebiet immerhin 167 Euro bekommen sollen. Dass betrifft nicht nur die BürgerInnen der Brühlerstraße, die in die Gaadenerstraße einmündet, sondern z.B. auch die Liechtensteinstraße und die Graf Mailath-Gasse. „Die Leute warten bei der gemeinsamen Bushaltestelle und werden unterschiedlich behandelt“, ärgert sich Drechsler.

„Es braucht einen sozialen Öko-Bonus und nicht einen, der sich blind an der Postleitzahl orientiert“, fordern Weninger und Drechsler.

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