Hannes Weninger

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SPÖ-Besuch im Landesimpfzentrum Laxenburg

In Begleitung von NÖ-Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig, LAbg. Hannes Weninger und Gf. Gemeinderat Ing. Michael Heidenreich besuchte SPÖ-Bundesparteivorsitzende Dr. Pamela Rendi-Wagner das Landes-Impfzentrum in Laxenburg, um sich beim Team vor Ort zu informieren und zu bedanken.

Dr. Berndt Schreiner, Chefarzt des Roten Kreuz NÖ und die Leiterin des Impfzentrums Kerstin Geitzenauer berichteten, dass seit 22. April über 50.000 Menschen in Laxenburg geimpft wurden. „Die über 200 MitarbeiterInnen, im Schnitt rund 30 pro Tag, sorgen für eine perfekte medizinische Betreuung und einen reibungslosen Ablauf von der Anmeldung über das Arztgespräch, die Impfung bis zum Eintrag in den Impfpass“, ist die Rettungssanitäterin Geitzenauer vom Roten Kreuz Brunn zu Recht stolz auf ihr Team. Laut Dr. Schreiner könnte das Impfzentrum nach dem vorläufigen Aus am 12. August bei Bedarf jederzeit kurzfristig wieder hochgefahren werden.

„Um besser als im Vorjahr durch den Herbst zu kommen, ist österreichweit unbedingt eine höhere Durchimpfungsrate nötig", betonte Rendi-Wagner. Für die SPÖ sind niederschwellige Impf- und kostenlose Testangebote zentrale Instrumente zur Bewältigung der Pandemie. „Neue Varianten hätten sonst ein leichtes Spiel, so die Ärztin.

Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig wies darauf hin, dass es aktuell in den Impfordinationen u. -zentren 14.000 freie Einzeltermine gebe. In den nächsten Wochen werden zusätzlich Pop-up-Impfaktionen angeboten und Impfbusse durch das Land touren. Bei diesen speziellen Aktionen könne man ohne Anmeldung geimpft werden. Auch in den Landes-Impfzentren werde es diese Möglichkeit an den letzten Öffnungstagen geben. "Der volle Impfschutz ist entscheidend. Deshalb starten wir nun beim Impfangebot eine weitere Phase, um auch Personen zu erreichen, die sich bisher noch nicht zu einer Impfung entschließen konnten", so Königsberger-Ludwig. 

SPÖ: Rendi-Wagner fordert kluge und kreative Lösungen gegen nächste Corona-Welle

Die Infektionszahlen steigen, die vierte Welle rollt an. Für SPÖ-Vorsitzende Pamela Rendi-Wagner ist klar: Es besteht kein Grund zur Panik, aber wir müssen Vorbereitungen treffen. Vier Punkte sind jetzt entscheidend: Impfrate rasch steigern, dritte Impfung vorbereiten, kostenfreie Tests, 3G-Regel in Betrieben.

Die Corona-Infektionen steigen wieder deutlich an. „Es ist nicht zu leugnen, dass wir am Beginn einer vierten Corona-Welle stehen“, sagt Pamela Rendi-Wagner. „Die Situation ist nicht mit jener vor einem Jahr vergleichbar“, dennoch spricht Rendi-Wagner von „dringendem Handlungsbedarf“. Was es jetzt braucht, sind „kluge, vernünftige und kreative Lösungen.“ Denn klar ist: „Die Regierung darf sich jetzt nicht zurücklehnen. Ganz im Gegenteil: Sie sollte von der Zuschauertribüne auf das Spielfeld gehen. Dieser Sommer darf nicht wieder verschlafen werden!“, ruft Rendi-Wagner Türkis-Grün zum Handeln auf. Was es jetzt braucht, sind vier konkrete Maßnahmen, die bundesweit einheitlich umgesetzt werden sollten.

Vier Maßnahmen gegen die vierte Welle:

Die Impfrate muss rasch gesteigert werden.

Es braucht jetzt die Vorbereitung für die dritte Impfung der Über-60-Jährigen.

Die Tests sollten in ganz Österreich kostenfrei verfügbar sein und PCR-Tests sollten ausgebaut werden.

Unter Einbindung der Sozialpartner soll die 3G-Regel in Betrieben und am Arbeitsplatz eingeführt werden – zum Schutz aller Arbeitnehmer*innen.

Mit Kreativität Impfrate erhöhen

„Die Infektionszahlen steigen, weil die Impfrate zu niedrig ist“, sagt Rendi-Wagner, die auf internationale Statistiken verweist. In anderen europäischen Ländern wie Malta oder Dänemark sei die Impfrate vor allem deshalb so hoch, weil eine hohe Impfquote schon vor dem Sommer erreicht werden konnte. Um die Impfrate auch hierzulande steigern zu können, „sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt“. Rendi-Wagner plädiert nicht nur für den Ausbau mobiler Angebote ohne Anmeldung etwa auf Parkplätzen oder bei Veranstaltungen, sondern auch für Impfanreize durch die Vergabe von Karten für Konzerte oder eine Impf-Lotterie.

Jetzt Vorbereitung für dritte Impfung beginnen

Weiters plädiert die SPÖ-Chefin für die „rasche Planung der dritten Impfung für die Altersgruppe der Über-60-Jährigen“. Man könne nicht warten, bis die ersten Daten kommen, „jetzt müssen Vorbereitungen organisatorisch und logistisch getroffen werden“, sagt Rendi-Wagner, die betont, dass die dritte Impfung fällig wird, zumal Studien in Senioren- und Pflegeheimen bereits einen „Antikörperrückgang“ bei vielen älteren Menschen ausweisen. Israel habe bereits mit der dritten Impfung begonnen, auch in Österreich „sollte man sich rechtzeitig vorbereiten“.

Kostenfreie Tests und 3G in Betrieben

Zur aktuellen Debatte um kostenfreie Tests hat Rendi-Wagner eine klare Position: „Ich bin der Meinung, dass es nicht nur ein kostenloses Angebot geben soll, sondern PCR-Tests auch ausgebaut werden.“ Wir stecken „mitten in der Pandemie“, sagt Rendi-Wagner, für die es „fachlich unvernünftig ist, dieses Testangebot zurückzufahren“. Denn die Tests hätten zwei Ziele: Die Eindämmung der Virusausbreitung und die Nachverfolgung der Mutationsvarianten. „Wenn Tests nicht gemacht werden, ist der Überblick geringer“, so Rendi-Wagner, die auf Zypern verweist, wo nach der Umstellung auf kostenpflichtige Tests um drei Viertel weniger Tests gemacht werden. „Kostenpflichtige Tests sind kein Impfanreiz, sondern ein Ansteckungsanreiz“, sagt Rendi-Wagner.

Schließlich plädiert die SPÖ-Chefin dafür, die bewährte 3G-Regelung auch in Betrieben und am Arbeitsplatz einzuführen. Dies sei ein „wichtiger Schritt, um die Sicherheit am Arbeitsplatz zu erhöhen, Ansteckungen zu reduzieren und die Impfrate zu steigern“, sagt Rendi-Wagner. Klar sei nämlich, dass eine vierte Welle nicht aufzuhalten sei. Es liege in unserer Hand, dass wir die vierte Welle gut überstehen.

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