Hannes Weninger

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Pressekonferenz zum Thema "Junges Wohnen"

SPÖ fordert preiswerte Startwohnungen in allen Gemeinden

 Weninger forciert „Junges Wohnen“ im Bezirk Mödling

 „Der dringende Wunsch nach leistbaren Wohnungen für junge Menschen in der eigenen Gemeinde war im Gemeinderats-Wahlkampf deutlich hör- und spürbar. Jetzt gilt es rasch Nägel mit Köpfen zu machen“, fordert SPÖ-Bezirksvorsitzender Abg.z.NR Hannes Weninger konkrete Projekte in allen Gemeinden.

 Bis zum Sommer will die SPÖ mit den verantwortlichen Gemeindemandataren, gemeinnützigen Wohnbauträgern und den Förderstellen des Landes neue Impulse setzen. „Das ÖVP-Credo vom freien Markt, den hohen Grundstückspreisen und, dass man da halt nichts machen könne, kann ich nicht länger hören. Endlich hat man auch im Land verstanden, dass Gemeinden, Landeswohnbauförderung und gemeinnützige Bauträger eine soziale Alternative zum gewinnmaximierenden Immobilienmarkt sein müssen“, betont Weninger.

 Einen ersten Partner hat man bereits in der Mödlinger Wohnbaugenossenschaft gefunden. Obmann Andreas Holzmann verweist auf erfolgreiche Projekte seines Unternehmens im Bereich des leistbaren Wohnens und verlangt eine Entbürokratisierung der Wohnbauförderung und diverser Bauvorschriften. Laut Holzmann führen ständige neue Bautechnikvorschriften, 350 neue Ö-Normen pro Jahr, energetische Auflagen und architektonische Gestaltungsvorschriften zu einer signifikanten Erhöhung der Baukosten.

 Einig sind sich Weninger und Holzmann darin, dass bei manchen Vorschriften weit über das Ziel hinaus geschossen wird. Als konkretes Beispiel werden verpflichtend vorgeschriebene Raumbelüftungsanlagen genannt. „Diese Systeme sind teuer, müssen aufwendig gewartet werden und verhindern, dass Fenster länger als für kurze Stoßlüftungen offen gehalten werden können“, wird von beiden eine sinnvolle Entrümpelung und deutliche Kostensenkung gefordert.

 Von der Landespolitik verlangt die Bezirks-SPÖ die Einführung einer Widmungskategorie "Sozialer Wohnbau". „Damit würden wir den Gemeinden ein geeignetes und kostendämpfendes Instrument in die Hand geben. Mit Baurechtsverträgen und der Förderschiene ´Junges Wohnen` könnten gemeinnützige Baugenossenschaften auch in Gemeinden mit hohen Grundstückspreisen leistbare Wohnungen anbieten “, so Andreas Holzmann.

 „Wir können nicht länger zusehen wie ein teures Bauprojekt nach dem anderen entsteht, der Zuzug ansteigt und unsere Kinder zum Abwandern gezwungen werden“, erwarten sich Hannes Weninger und Andreas Holzmann Unterstützung. 

PDF icon20150303_noen_moedling_junges_wohnen.pdf

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