Hannes Weninger

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Mödling setzt ein Zeichen

Am vergangenen Sonntag (17. März), fand in Mödling eine Demonstration für Solidarität, Demokratie und Menschenrechte statt - organisiert von der 2018 gegründeten breiten zivilgesellschaftlichen Bundesland-Allianz „Zusammenhalt Niederösterreich“ die sich dafür stark macht, dass Politik für und nicht gegen Menschen gemacht wird, die gegen Spaltung und Ausgrenzung und für Zusammenhalt und Mitmenschlichkeit eintritt.

Rund 300 Mödlinger*innen nahmen an der Demo teil – unter ihnen LAbg. Hannes Weninger.

„Das Miteinander predigen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zerstören geht nicht zusammen“, gibt sich Weninger kritisch gegenüber der Regierung und meint weiter: „Ich freue mich über diese Demo als starkes Zeichen für mehr Solidarität. Es braucht Kundgebungen wie in Mödling oder die weltweiten Schülerproteste für den Klimaschutz um rechter Politik klare Grenzen zu setzen.“

SPÖ-Stadtchefin Silvia Drechsler, die die Initiative ebenfalls unterstützte war besonders beeindruckt von den zahlreichen jungen engagierten Menschen vor Ort, die ihr „Zuversicht geben, dass wir in eine gute Zukunft gehen, weil sie sich Seite an Seite mit allen Generationen stark machen für Solidarität und Demokratie.“

Um 17 Uhr zogen die Teilnehmer*innen von der Spitalskirche durch die Fußgängerzone bis zum Schrannenplatz, wo die Kundgebung stattfand. Redner*innen waren u.a. der Ordensmann Pater Franz Helm von den Steyler Missionaren in St. Gabriel und der katholische Publizist und "Furche"-Herausgeber Prof. Heinz Nußbaumer sowie Susanne Scholl, die ehemalige ORF-Auslandskorrespondentin, von den „Omas gegen rechts“ und SPÖ-Stadtrat Stephan Schimanowa, der in seiner Rede u.a. Bezug nahm auf das Attentat in Christchurch und die Frage stellte: „WIE WOLLEN WIR IN UNSEREM LAND LEBEN? Wollen wir in einem Land voller Hass, Hetze, Angst und Rassismus leben, in dem das Nationale über die Solidarität triumphiert, der Starke auf den Schwachen tritt, der Wohlfahrtsstaat zum Almosenstaat und die Demokratie sukzessive ausgehöhlt wird? Oder wollen wir in einem Land leben, dass voller Chancen und Hoffnung ist, ein Land des Zusammenhalts, ein Land, in dem die Schwachen aus Überzeugung von den Starken getragen werden, ein Land, das mehr Demokratie wagt, ein Land der Ein-, Zwei- und Mehrheimischen und ein Land das stolz darauf ist, Heimat zu sein für die Menschen, die ihr Zuhause verloren haben?“

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