Hannes Weninger

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Frauen im Februar 1934

Den Frauen im Kampf und Widerstand widmete die SPÖ Bezirk Mödling ihre diesjährige Gedenkkundgebung zum 12. Februar 1934. Bei der traditionellen Kranzniederlegung beim Mahnmal am Mödlinger Stadtfriedhof appellierte LAbg. Hannes Weninger an den sozialen Zusammenhalt und die Verteidigung der Demokratie. In einer berührenden Lesung erinnerte die Mödlinger Literatin Sylvia Unterrader an mutige Frauen im Widerstand gegen das austrofaschistische Regime. „Die Regierung Dollfuß berichtete von 21 getöteten und 79 verletzten Frauen während der Februarkämpfe. Die Zahl der Verletzten dürfte aber deutlich höher gelegen haben, da die Betroffenen die Spitäler aus Angst vor einer Verhaftung mieden.“

Die Kälte des Februar 1934

Nach der Ausschaltung des Parlaments im März 1933 nahm die Auseinandersetzung des Regime Dollfuß mit der Sozialdemokratie an Intensität zu. Unter dem Vorwand, Waffen zu suchen, wurden immer wieder Arbeiterheime und private Wohnungen durchsucht, Unterlagen beschlagnahmt und FunktionärInnen in Haft genommen. Auf diese Weise sollten der Schutzbund demoralisiert und die Partei verängstigt werden.

„Dass sich mutige Frauen und Männern im Februar 1934 zur Verteidigung der Demokratie dem austrofaschistischen System entgegenstellten gebührt ewige Würdigung, ist Auftrag zur Wachsamkeit und gehört zur unauslöschlichen DNA der Sozialdemokratie“, erklärte LAbg. Hannes Weninger

Ich bedanke mich für die zahlreiche Teilnahme an unserer traditionellen Gedenkkundgebung und besonders bei Sylvia Unterrader für die textliche Aufarbeitung und Lesung zum heurigen Schwerpunktthema „Frauen im Februar 1934“.

Niemals vergessen!

Freiheitskämpfer Newsletter 20220212 PDF Icon20220212_newsletter_02-2022_februar_1934_klein.pdf

Fotogalerie

#zeitreise: Die Kälte des Februar 1934

Der Februar 1934 im Raum Mödling

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