Hannes Weninger

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Arbeitsmarktdaten im Bezirk besorgniserregend

Im Bezirk Mödling hat sich die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zu Vorjahr mit über 60 Prozent mehr als verdoppelt. Im Mai waren im Bezirk fast 5.000 Menschen ohne Job. Besonders betroffen sind ältere ArbeitnehmerInnen (1874 Arbeitslose, plus 36,3%), Frauen (895, plus 59,6%) und Jugendliche bis 24 Jahre (434, plus 134,6%).

„Die Dramatik dieser Entwicklung zeigt, dass wir den Sozialstaat weiter stärker und widerstandsfähiger machen müssen. Denn es kann, wie sich jetzt zeigt, jede und jeden treffen“, fordert SPÖ-Bezirksvorsitzender Hannes Weninger eine sofortige Erhöhung des Arbeitslosengeldes auf 75 Prozent. „Soziale Absicherungen sind keine Almosen – weder für ArbeitnehmerInnen noch für Klein- und Ein-Personen-Unternehmen“, so Weninger.

„Die Situation am Arbeitsmarkt ist selbst im wirtschaftlich starken Bezirk Mödling dramatisch. Hinter den nackten Zahlen der AMS-Statistik stehen Menschen, Einzelschicksale, Familien, die nun oft nicht mehr wissen, wie es weiter gehen soll, Jugendliche, denen es an Perspektive fehlt und ältere ArbeitnehmerInnen ohne Jobchance – das darf man nie vergessen“, gibt Weninger zu bedenken.

Besonders die hohe Jugendarbeitslosigkeit und der spürbare Rückgang an neuen Lehrstellen bereiten große Sorgen. UnternehmerInnen, die selbst am Rande ihrer Existenz stehen, können derzeit kaum mehr Lehrstellen anbieten, berichtet Weninger und warnt vor einer „Generation Corona“. Dabei liegen der SPÖ drei Punkte besonders am Herzen.

Mit einem „Qualifizierungsgeld Neu“ soll ein Rechtsanspruch auf Weiterbildung ermöglicht werden, die „Aktion 20.000“ zu einer Jobgarantie für besonders betroffene Gruppen umgewandelt werden und mit einem Lehrlingspaket Betriebe, die trotz Corona-Krise Lehrlinge aufnehmen, besser unterstützt werden.

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