Hannes Weninger

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100 Jahre selbstständige Bundesländer

100 Jahre selbstständige Bundesländer Wien und Niederösterreich

Zum Jahreswechsel sind es 100 Jahre, dass die beiden Länder Wien und Niederösterreich getrennt regiert und verwaltet werden. „In Zukunft müssen die beiden Bundesländer aber noch mehr als in der Vergangenheit als gemeinsame Wirtschafts-, Arbeits-, Bildungs-, Gesundheits- und Lebensregion verstanden werden“, fordert SPÖ-Verfassungssprecher LAbg. Hannes Weninger zum Jubiläum eine enge Kooperation in allen Bereichen.

Im Dezember 1921 haben der Wiener Gemeinderat und der NÖ-Landtag gleichlautend das sogenannte „Trennungsgesetz“ beschlossen. Mit diesen Verfassungsbestimmungen wurde Wien und der bisherige Landesteil „Niederösterreich-Land“ mit 1. Jänner 1922 zu selbstständigen Bundesländern. „Die hohe Lebensqualität und die wirtschaftliche Stärke der gesamten Ostregion basiert auf gemeinsamen Stärken und den wechselseitigen Vorzügen von Stadt und Land“, so Weninger. Deshalb fordert der Mödlinger SPÖ-Mandatar aus der Geschichte lernen und gemeinsame Herausforderungen kooperativ zu bewältigen, statt einander die Schuld an Problemen zuzuschieben. „Gerade das Wiener Umland ist mit der Bundeshauptstadt längst zu einer urbanen Lebensregion zusammengewachsen. Obwohl Landes- und Bezirksgrenzen im Alltag kaum mehr erkennbar sind, erweisen sie sich aber oft noch als bürokratische Hindernisse in der Verkehrs-, Wirtschafts- und Siedlungspolitik.

„Größer denken, statt kleinkariert regieren“, wünscht sich LAbg. Hannes Weninger zum 100 Jahr-Jubiläum. „Um die Zukunft gemeinsam bewältigen zu können, müssen Ressentiments der Vergangenheit überwunden und neue Wege für die Zukunft gefunden werden“, appelliert Weninger und regt unter anderem regelmäßige gemeinsame Regierungs- und Landtagssitzungen von Wien und Niederösterreich an.

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